Die Blutegeltherapie ist eine der ältesten Verfahren in der Heilkunde überhaupt, die ersten ausführlichen Belege finden sich bereits in Beschreibungen die ca. 200-130 v. Chr. Verfasst wurden.

Beim Biss des Egels gibt dieser sehr viele verschiedene Stoff in die Wunde ab, darunter der bekannteste Stoff dass sog. Hirudin welches die Blutgerinnung hemmt und das Calin, welches dafür sorgt, dass die wunde noch bis zu 12 Stunden offen bleibt und nachblutet (= gewünschter Effekt, da dadurch die Wunde gereinigt wird).

Die Wirkstoffe fördern u.a. die lokale Blutzirkulation durch die Gerinnungshemmung und damit auch die Stoffwechselsituation des Gewebes.

Besonders Bewährt hat sich die Blutegeltherapie bei allen degenerativ-chronischen Erkrankungen des Bewegungsapparates aber auch bei Ekzemen, Abszessen, Wundheilungsstörungen und Hämatomen, um nur einige zu nennen.

Eine Behandlung dauert ca. 1-2 Stunden je nachdem wie lange der Egel saugt.

Anwendungsgebiet sind unter anderem Erkrankungen wie:

  • Arthritis / Arthrose
  • Dysplasien ED / HD
  • Bänder – Sehnenerkrankungen
  • Wirbelsäulenerkrankungen
  • Ekzeme
  • Abszesse
  • Wundheilungsstörungen
  • Narbenproblematik
  • Hufrehe
  • Gallen
  • Hufrollenproblematik
  • Ataxien
  • Kreuzverschlag

 

Blider mit freundlicher genemigung der bbez!